FDP Kreisverband Neuburg a.d. Donau - Schrobenhausen

   
Wir vor Ort in ND-SOB
Aktuelles in aller Kürze
Bettina Häring
Lothar Klingenberg
Jörg Reydt M.A.
Andreas Schwierz
Kommunalpolitik in ND-SOB
Pressespiegel
- Stadt Neuburg
- Stadt Schrobenhausen
- Landkreis ND-SOB
- Region Ingolstadt
- FDP ND-SOB - Sonstiges
- FDP und Ärzte
- Titel, Thesen & Talente
Pressearchiv
Spenden und Mitgliedschaft
Müllforum im LK ND-SOB
Neu: SZ - lesenswert
Bundestagswahl 2009
TERMINE
WAHLEN - websites
LIBERALE INHALTE
PARTEI & PERSONEN
WEITERE INFOS - links
KONTAKT




Junge Liberale Bayern

Liberale Frauen Bayern

Liberale Senioren Bayern

Thomas-Dehler-Stiftung

Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker in Bayern

Vereinigung für liberale Mittelstandspolitik in Bayern

Gemeinsamer Auftritt von ELGB & KLAK

Titel, Thesen & Talente

   oder:

  Abgeordnete der FDP bei uns im Landkreis

  (15. August 2008 bis 7. Februar 2009)


1

     
  
        Foto: Lothar Klingenberg

Dr. Philipp Rösler, Arzt und FDP-Präsidiumsmitglied, besuchte uns am 15. August 2008 in Ingolstadt und referierte über den Gesundheitsfonds und seine Folgen.

 

   DK 27.08.2008

Nicht auf die Berufspolitik angewiesen

Neuburg (DK) Umfragen seien das eine, sagte Martin Zeil, Spitzenkandidat der bayerischen FDP für die Landtagswahl bei seinem Auftritt am Dienstag im Neuburger Café Huber. "Aber Wahlergebnisse sind das andere, wie wir als FDP schon oft erleben mussten."

Bild: Die Zeit des Absolutismus in Bayern sei vorbei, sagte Martin Zeil (Mitte) bei seinem Auftritt im Neuburger Café Huber. Lob spendete er für Jörg Reydt (links) und Philipp Philippson. - Foto: Stark
Bei sieben oder acht Prozent sehen die Meinungsforscher die Partei derzeit, zudem sieht der Generalsekretär der Bayern-FDP seit den Kommunalwahlen eine "Aufbruchstimmung, sowohl innerhalb der FDP als auch bei den Leuten". Um die am 28. September in Stimmen für seine Partei umzumünzen, reist der 52-Jährige von Gundelfingen bis Passau, besucht eine Ingolstädter Brauerei und Neuburg sogar an seinem 25. Hochzeitstag.

In Neuburg habe er gute Kandidaten ausgemacht, und meint damit den Landtagsdirektkandidaten Philipp Philippson und den Bezirkstagsdirektkandidaten Jörg Reydt. Diplomgrafikdesigner Philippson, 36, will sich für eine Politik einsetzen, "die den Mittelstand in Bayern stärkt", eingeschlossen eine gute medizinische Versorgung auf dem Land und der Erhalt von kleinen und mittelgroßen Betrieben. Reydt, Jahrgang 1957, kennt als Erziehungswissenschaftler "die Tiefen der menschlichen Seele" vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung und will sich im Bezirkstag für soziale Themen einsetzen, besonders für die gute Ausstattung sozialer Betriebe. "Sie sind qualifiziert und auch nicht auf die Berufspolitik angewiesen – die haben was g’scheit’s gelernt", lobte Zeil. Dies unterscheide die FDP auch von anderen Parteien, wo die Volksvertreter immer von der Praxis redeten, "aber nix zambringen", da es ihnen an der nötigen Erfahrung fehle.

Das gepaart mit dem Wahlkampfendspurt habe zu den "abenteuerlichsten Vorschlägen" der politischen Konkurrenten geführt: Horst Seehofers Vorstoß für einen Energieniedrigtarif sei da ebenso zu nennen wie die CSU-Forderung nach einer Wiedereinführung der Pendlerpauschale. "Huber hat damals die Einschränkung gefordert. Und jetzt sammeln sie Unterschriften gegen sich selbst – einmalig in Deutschland." In Bayern redeten CSU und SPD so, als seien sie nicht beide Mitglieder der Bundesregierung. "Nur, wenn am 28. September das Signal deutlich ausfällt, wird sich was ändern", sagte Zeil.

So ließen sich womöglich auch noch Gesundheitsfonds ("Es brennt lichterloh"), neue Erbschaftssteuer und weitere Verluste der Landesbank verhindern. Mit einem vereinfachten Steuersystem und Entbürokratisierung wolle die Partei besonders den Mittelstand stärken, in die Bildung müsse mehr und weitsichtiger eingesetztes Geld fließen. Alle Angebote, wie Ganztagsschulen, sollten aber stets freiwillig sein. Und bei allem müsse sich die Politik fragen: Was muss der Staat zwingend regeln? Gerade bei der Sicherheitspolitik.

Die Zeit des Absolutismus in Bayern sei vorbei, die CSU mit ihrer Zweidrittelmehrheit überfordert, polterte Zeil: "Was von Beckstein haften bleibt, sind die Rücknahme des Büchergelds und das Rauchergesetz. Ein bisschen dürftig. Die Wähler sind auf dem Sprung, wir müssen dafür sorgen, dass sie zu uns springen."

Von Thorsten Stark

Im Gespräch vertieft: (v. li.) Dr. Keller (Oberhausen), Bettina Häring, Gerd Thiele (verdeckt), Martin Zeil  (Foto: Lothar Klingenberg)

 Martin Zeil

www.martin-zeil.de/


10.09.2008 DK

   "Ich würde lieber Ökosteuer und Kfz-Steuer abschaffen"

Ingolstadt (DK) FDP-Vize Rainer Brüderle hält eine Rückkehr zur alten Pendlerpauschale für "problematisch". Er hat andere Ideen zur Entlastung der Autofahrer: Im Redaktionsgespräch mit dem DONAUKURIER plädiert er für die Abschaffung von Kfz-und Ökosteuer. Außerdem will der Wirtschaftsexperte der Liberalen die großen Energieversorger notfalls entflechten, um "funktionierende Märkte" mit niedrigeren Preisen zu schaffen.


Bild: Rainer Brüderle, stellvertetender FDP-Chef und Wirtschaftsexperte seiner Partei, beim Redaktionsgespräch in Ingolstadt. - Foto: Fahn

Herr Brüderle, viele Politiker haben sich in den vergangenen Tagen und Wochen gegen die alte Pendlerpauschale ausgesprochen. Taugt dieses Modell tatsächlich nicht, oder hat die CSU mit ihrem Widerstand Recht?

Rainer Brüderle: Die Pendlerpauschale ist problematisch. Ich glaube schon, dass es eine Entlastung geben muss, angesichts der hohen Energie- und Spritpreise. Ich persönlich würde aber lieber die Ökosteuer abschaffen und auch die Kfz-Steuer. Die habe ich immer für Mist gehalten. Nur weil ich das Auto in der Garage geparkt habe, muss ich dafür Steuer zahlen. Und die Ökosteuer ist letztlich eine Wählertäuschung. Da wird nichts ökologisches damit gemacht. Das ist ein reines Abkassiermodell.

Also setzt die CSU aufs falsche Pferd?

Brüderle: Alle Steuererhöhungen dieser vereinigten Sozialdemokraten in Berlin – ein Teil rot lackiert ein Teil schwarz lackiert und beide falsch programmiert – hat die CSU mitbeschlossen. Jetzt vor der Landtagswahl, wo der eine oder andere eine feuchte Lederhose hat, entdecken sie das Thema Steuersenkung. Sie haben aber für Entlastung kein durchgerechnetes Modell. Wir haben beim Bundesparteitag ein Entlastungskonzept über 30 Milliarden Euro durchgerechnet und vorgelegt. Aber sparen tut in Deutschland nur einer: der Bürger. Zwangsweise. Weil er abkassiert wird.

Anstatt Kfz- oder Ökosteuer könnte es eine Pkw-Maut geben. Sie scheinen dem nicht abgeneigt zu sein.

Brüderle: Der Grundsatz ist, dass man versucht, Steuern verursachergerecht auszurichten. Aber man kann an die Pkw-Maut nur rangehen, wenn man an anderer Stelle in mindestens gleichem Umfang entlastet. Wir sind ja am Wendepunkt der Wirtschaftsentwicklung. Norbert Walter von der Deutschen Bank sagt, dass die Rezession nicht mehr vermeidbar ist. Ich weiß nicht, ob sie nicht mehr vermeidbar ist. Aber es wird Abschwächungen geben. Deswegen müssen wir die Binnenkaufkraft stärken.

Wie sollte die Bundesregierung konkret reagieren

Brüderle: Sie müsste steuerlich entlasten. Sie kann es auch. Sie hat das Geld. Ich habe die Lohn- und Einkommenssteuer im Blick, damit das verfügbare Einkommen der Menschen steigt. Die Amerikaner haben mehrfach Steuerschecks verschickt. Wenn man das in Deutschland machen würde, bekämen sie einen Brief vom Bundesfinanzminister, in dem stünde: "Wir wollen Steuern senken. Als Abschlagszahlung bekommen Sie 1000 Euro." Damit könnten sie kurzfristig etwas erreichen. Und wir müssen jetzt was tun. Wenn man die Wirtschaft absacken lässt, wenn man in die Rezession reinrutscht, braucht man mehr Kraft, wieder hoch zu kommen, als wenn man versucht, den Trend vorher abzufedern.

Die Gaspreise steigen, die Strompreise steigen: Wie könnte man da entlasten

Brüderle: Die Auswirkungen von Veränderungen bei Energiepreisen sind immer dann nicht so brutal, wenn sie funktionierende Märkte haben. Wir brauchen funktionierende Märkte. Aber bei den Versorgungsgebieten der vier Stromerzeuger in Deutschland gibt es genaue Demarkationslinien. Ich halte auch den Ansatz für richtig, dass sie Transport von Produktion trennen, damit Wettbewerb entsteht. Die zweite Sache ist die Kopplung von Gas- und Ölpreis. Sie können natürlich auch die Müllabfuhrgebühr an den Grundstückspreis koppeln. Es ist nur Blödsinn.

Ist es nicht gefährlich, den Gas- vom Ölpreis zu entkoppeln? Beim Gas gibt es doch noch stärker monopolistische Versorger.

Brüderle: Man muss einfach eine pluralistische Energieversorgung ermöglichen. Es hat aber weder Rot-Grün noch diese große Koalition ein Energie-Konzept erarbeitet. Und es ist ein strategischer Fehler, dass wir diese begrenzten Laufzeiten für unsere Kernkraftwerke haben. Das muss man pragmatischer angehen.

Wie kann man einen funktionierenden Strommarkt erreichen?

Brüderle: Wir müssen so viele Anbieter wie möglich schaffen. Wir müssen die Trennung von Netz und Produktion durchziehen. Ich würde mir eine europäische Strombörse wünschen, die funktioniert.

Wie wollen Sie den Monopolisten an den Kragen gehen

Brüderle: Dafür haben wir ein Kartellamt. Und ich bin einer der wenigen, der fordert, dass man für den schlimmsten Fall auch das Instrument der Entflechtung braucht.

Zerschlagung...

Brüderle: Entflechtung. Man kann es auch Zerschlagung nennen, wenn man es negativ besetzen will. Allein, wenn es so ein Instrument gäbe, würde das das Schlimmste an Monopolen verhindern.

Brüderle: Wir müssen so viele Anbieter wie möglich schaffen. Wir müssen die Trennung von Netz und Produktion durchziehen. Ich würde mir eine europäische Strombörse wünschen, die funktioniert.




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neujahrsempfang der
Liberalen Ingolstadt-Eichstätt-Neuburg/Schrobenhausen
am 22. Januar 2009 in Gaimersheim

www.jorgo-chatzimarkakis.org.liberale.de/

 


sehr lesenswert:
www.cicero.de/97.php?ress_id=4&item=2524




 www.katja-hessel.de/              Staatssekretärin Katja Hessel (FDP) und

 www.tobias-thalhammer.de/        MdL Tobias Thalhammer (FDP) bei der 

                               Energiesparmesse in Schrobenhausen

 

Siehe auch:

www.fdp-bayern.de/index.php/Wir+%FCber+uns/Landtagsabgeordnete

 

interessanter Artikel:

jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/444269



Ältere Artikel finden Sie im Pressearchiv.